Ferdinand – der Schmuggleresel
Geboren: 17.04.2022
Ferdinand kam eigentlich ganz ungeplant zu uns auf den Schottenhof und ist heute aus unserer Eselfamilie nicht mehr wegzudenken. Besonders auffällig ist seine helle Maulpartie, die für sogenannte Schmuggleresel typisch ist. Einer alten Überlieferung nach wurden Esel mit dieser Zeichnung früher von Schmugglern eingesetzt, um Waren in der Dunkelheit möglichst unauffällig zu transportieren. Die helle Färbung am Maul konnte sie allerdings verraten. Ferdinand trägt dieses besondere Merkmal bis heute.
Eigentlich war Michaela auf der Suche nach einem Barockesel als Nachfolger für Enyeto. So kam Franz zu uns. Damit Franz nicht alleine mit unseren beiden älteren Eseldamen leben muss, wurde kurzerhand auch Ferdinand mitgenommen. Obwohl die beiden aus unterschiedlichen Herden kamen, verstanden sie sich von Anfang an gut und sind seither eng miteinander verbunden.
Ferdinand ist ein ausgesprochen kluger und aufmerksamer Esel. Er liebt neue Herausforderungen, denkt gerne mit und ist mit Begeisterung dabei, wenn es neue Tricks und Aufgaben zu lernen gibt. Besonders schön ist es zu beobachten, wie gerne er gemeinsam mit seinen Menschen Neues entdeckt.

Auch bei unseren Eselspaziergängen zeigt Ferdinand seine souveräne Seite. Er ist mittlerweile sehr gelassen unterwegs und übernimmt dabei gerne einmal die Führung. Mit seiner ruhigen und selbstbewussten Art vermittelt er schnell den Eindruck, dass er genau weiß, wo es langgeht.
Gemeinsam mit Franz und den beiden Eselstuten Sina und Ayat bildet Ferdinand heute einen wichtigen Teil unserer kleinen Eselfamilie. Mit seiner aufgeweckten, feinfühligen und manchmal durchaus eigenwilligen Art ist er dabei ein ganz besonderer Charakter am Schottenhof.